Rechner Umzug

Verpackungsmaterial für den Umzug berechnen: Folie, Papier, Klebeband

Pro Umzugskarton brauchst du rund 3 Meter Klebeband, pro Geschirrkarton 40 bis 60 Bogen Packpapier und pro großem Möbelstück eine Packdecke. Aus diesen drei Werten und deiner Kartonzahl ergibt sich fast die ganze Einkaufsliste.

Kurz gefasst

Zähle zuerst die Kartons, dann die Geschirr- und Glaskartons, dann die großen Möbel. Klebeband: Kartons mal 3 Meter geteilt durch die Rollenlänge. Packpapier: Geschirrkartons mal 50 Bogen. Luftpolsterfolie: 1 bis 3 Laufmeter je Bild, Spiegel oder Bildschirm. Packdecken: eine je Schrank, Sofa, Tisch oder Kommode.

Verpackungsmaterial wird fast immer falsch geschätzt. Klebeband geht am ersten Packabend aus, und Luftpolsterfolie liegt nach dem Umzug meterweise im Keller. Mit ein paar Faustwerten kaufst du einmal und passend.

Faustformeln: Klebeband in m = Kartons × 3. Packpapier in Bogen = Geschirrkartons × 50. Packdecken = Anzahl großer Möbel. Luftpolsterfolie in lfm = Bilder und Spiegel × 1,5 + Bildschirme × 3.
3 m

Klebeband pro Karton bei H-Verklebung unten und einem Streifen oben.

40 bis 60

Bogen Packpapier für einen gut gefüllten Geschirrkarton.

1 je Möbel

Packdecke für jedes große Möbelstück, das nicht zerlegt wird.

Wie viel Klebeband brauche ich pro Karton?

Ein Standardkarton mit 65 × 35 Zentimetern bekommt unten eine H-Verklebung. Das ist ein Längsstreifen über die Mittelnaht und je ein Querstreifen an den beiden Kanten. Mit Überstand sind das knapp 2 Meter. Oben reicht meist ein Längsstreifen mit rund 85 Zentimetern.

Zusammen ergibt das etwa 3 Meter je Karton. Eine übliche Rolle mit 66 Metern reicht damit für gut 20 Kartons. Rechne eine Rolle Reserve dazu, denn Klebeband brauchst du auch für Folie, Schubladen und Beschriftungen.

Nimm Packband mit mindestens 48 Millimetern Breite. Schmales Büroklebeband hält die Last eines vollen Kartons nicht. Ein Handabroller spart beim Packen viel Zeit und Nerven.

Neben dem Klebeband gehört etwas Kleinmaterial auf die Liste. Zwei bis drei dicke Filzstifte zum Beschriften, ein Paket Zipbeutel für Schrauben und Beschläge aus zerlegten Möbeln und ein Beutel Kabelbinder für lose Kabel. Klebe jeden Schraubenbeutel direkt an das Möbelteil, zu dem er gehört. So suchst du beim Aufbau nicht stundenlang.

Wie viel Packpapier brauche ich für Geschirr und Gläser?

Packpapier, oft als Packseide verkauft, ist dünn und hinterlässt keine Druckerschwärze. Jedes Glas und jeder Teller wird einzeln eingeschlagen. Ein gut gefüllter Geschirrkarton schluckt 40 bis 60 Bogen im Format 50 × 75 Zentimeter.

Die Zahl der Geschirrkartons liegt meist bei 10 bis 15 Prozent aller Kartons. Wer viel Glas, Porzellan oder Deko besitzt, liegt darüber. Zeitungspapier geht auch, färbt aber auf Geschirr und Hände ab.

Die Bogenzahl steht auf der Packung. Pakete werden oft nach Gewicht verkauft, und je nach Papierstärke unterscheidet sich die Bogenzahl deutlich. Vergleiche deshalb Bogen, nicht Kilogramm.

Wie viel Luftpolster- und Stretchfolie brauche ich?

Luftpolsterfolie schützt alles, was bricht oder verkratzt: Bilder, Spiegel, Bildschirme, Lampenschirme und Glasplatten. Die übliche Rolle ist 1 Meter breit. Pro Bild oder Spiegel rechnest du 1 bis 2 Laufmeter, pro Fernseher oder Monitor ohne Originalkarton etwa 3. Die Ecken von Bilderrahmen und Glasplatten schützt du zusätzlich mit Kantenschutz aus Pappe.

Stretchfolie ist eine dünne, selbsthaftende Folie auf Rollen mit meist 50 Zentimetern Breite. Du wickelst sie um Schubladen, Türen und Polster, damit nichts aufgeht und kein Staub eindringt. Eine Rolle reicht in der Regel für zwei bis drei Zimmer.

Polstermöbel nie luftdicht in Folie einpacken, wenn sie länger darin bleiben. Unter der Folie kann sich Feuchtigkeit sammeln. Für kurze Transporte ist das kein Problem.

Welche Mengen brauche ich für meine Kartonzahl?

Die Tabelle fasst alle Faustwerte nach Kartonzahl zusammen. Wie viele Kartons du selbst brauchst, schätzt du mit Umzugskartons berechnen.

Kartons gesamtKlebeband, 66-m-RollenPackpapierLuftpolsterfolieStretchfoliePackdecken
303ca. 200 Bogen10 lfm1 Rolle8 bis 10
604ca. 400 Bogen20 lfm1 bis 2 Rollen15 bis 20
906ca. 600 Bogen30 lfm2 Rollen25 bis 30
1207ca. 800 Bogen50 lfm3 Rollen35 bis 40

Beim Klebeband ist eine Reserverolle schon eingerechnet. Beim Packpapier gilt ein Anteil von etwa 13 Prozent Geschirrkartons mit je 50 Bogen. Alle Werte sind Erfahrungswerte, die du an deinen Haushalt anpasst.

Wie viele Packdecken und Schutzhüllen brauche ich?

Packdecken sind dicke, gesteppte Decken, die Möbel im Wagen vor Kratzern schützen. Du brauchst eine je großes Möbelstück: Schrank, Sofa, Kommode, Tisch, Regal, Kühlschrank und Waschmaschine. Glatte, empfindliche Fronten bekommen zwei.

Viele Transportervermietungen und Umzugsfirmen verleihen Packdecken. Das ist günstiger als kaufen, wenn du sie nur einmal brauchst. Alte Wolldecken und Bettdecken tun es für einfache Möbel auch.

Für Matratzen gibt es Schutzhüllen aus Folie, je Matratze eine. Sie halten Schmutz und Feuchtigkeit fern, gerade wenn es regnet oder die Matratze im Lager steht. Wie viel Platz die eingepackten Möbel dann im Wagen einnehmen, zeigt die Möbel Kubikmeter Tabelle.

Wo kann ich beim Verpackungsmaterial sparen?

Handtücher, Bettwäsche und Kleidung ersetzen einen Teil des Packpapiers und der Folie. Du musst sie ohnehin transportieren. Weiche Textilien eignen sich gut als Füllung in Kartons mit Töpfen, Vasen oder Lampen.

Koffer, Reisetaschen und Wäschekörbe sind kostenlose Kartons. Fülle sie, statt sie leer zu transportieren. Schubladen kannst du oft gefüllt lassen, wenn du sie mit Stretchfolie sicherst und das Möbel nicht zu schwer wird.

Große Kartons sparen kein Material, wenn sie zu schwer werden. Welche Kartongröße für welchen Inhalt passt, zeigt Umzugskarton Größe und Volumen. Das Gesamtvolumen für den Transporter ermittelst du mit Umzugsvolumen berechnen, die Kosten mit Umzugskosten berechnen.

Wie viele Rollen Klebeband brauche ich für einen Umzug?
Rechne 3 Meter pro Karton. Eine 66-Meter-Rolle reicht für gut 20 Kartons. Für 60 Kartons brauchst du also drei Rollen und eine vierte als Reserve.
Wie viel Packpapier brauche ich für Geschirr?
Etwa 40 bis 60 Bogen pro Geschirrkarton im Format 50 mal 75 Zentimeter. Jeder Teller und jedes Glas wird einzeln eingeschlagen, Hohlräume füllst du mit zerknülltem Papier.
Wie viel Luftpolsterfolie brauche ich?
Pro Bild oder Spiegel rechnest du 1 bis 2 Laufmeter bei 1 Meter Rollenbreite, pro Fernseher ohne Originalkarton etwa 3 Meter. Eine 3-Zimmer-Wohnung kommt meist mit 20 bis 30 Metern aus.
Brauche ich Packdecken oder reichen normale Decken?
Für einfache Möbel reichen alte Wolldecken. Für empfindliche Fronten, Hochglanz und lange Strecken sind Packdecken besser. Viele Vermieter verleihen sie günstig zum Transporter.
Kann ich Zeitungspapier statt Packpapier nehmen?
Ja, aber Druckerschwärze färbt auf Geschirr, Hände und helle Stoffe ab. Für Porzellan und Gläser, die du direkt weiter nutzen willst, ist Packseide die bessere Wahl.

Zuletzt aktualisiert: September 2026 · Angaben ohne Gewähr · Mengen sind Erfahrungswerte, maßgeblich sind Rollenlängen und Bogenzahlen deiner Produkte.

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